[Bracke] (HiPerCorRig) Development of a mobile, multi component Down-The-Hole coring rig for recovery of high quality, long soft sediment cores

German Title: (HiPerCorRig) Entwicklung eines mobilen Mehrkomponenten-Bohrsystems mit Imlochhammer zur Gewinnung hochqualitativer, langer Sedimentkerne

Abbreviation: 352

Current Status: completed with report


Main Applicant:Prof. Dr. Rolf Bracke


Resources Recipient

Prof. Dr. Antje Schwalb


Other Persons

Dr. Thomas Wonik
Dr. Torsten Haberzettl
Volker Wittig
Dr. Martin Wessels


Conveyor Begin: 1 June, 2016
Conveyor End: 31 May, 2018
Conveyor Duration: 24
Year: 2016


Description

Der Bedarf an Multiproxystudien an hochqualitativen, langen Sedimentarchiven verlangt nach neuartigen Kerngeräten, die die bisherigen technischen Kapazitäten erheblich erweitern und gleichzeitig eine kostengünstige Beprobung von Lockersedimenten erlauben. Dazu soll ein bewährter, bisher überwiegend manuell betriebener, Kolbenkernprobennehmer mit einer Neuentwicklung aus dem Berg- und Spezialtiefbau, dem Imlochhammer, so aufgewertet werden, dass die erforderlichen Stechkräfte direkt oberhalb des Stechrohrs wirken, um Hartlagen durchdringen zu können und so größere Tiefen zu erreichen. Das Untertagegerät ist Teil eines Mehrkomponentensystems, zu dem auch eine mobile und leicht transportable Plattform nebst Zubehör gehören, die eine kontinuierliche Gewinnung von 20 bis 100 m langen Sedimentsequenzen auf Land, auf Seen und im flachmarinen Bereich bis in 300 m Wassertiefe ermöglichen soll. Damit soll dieses Gerät eine Lücke in der verfügbaren Technologie zur Gewinnung von Bohrkernen aus Lockersedimenten schließen und dem SPP 1006 ein Gerät bereit gestellt werden, das auch in schwer zugängigen Bohrlokalitäten kostengünstig einsetzbar ist, mit der methodischen Innovation neue Forschungsqualitäten für Ozean-Kontinent-Transekte ermöglicht, und somit die Kooperation zwischen marin- und terrestrisch-basierter Forschung stärkt. Die Entwicklung dieses Geräts erlaubt Bohrungen zu erheblich geringeren Kosten, da auf große, kommerzielle Bohrsysteme verzichtet werden kann.

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